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Lfg. 3/12
0145 Zeschmar-Lahl, Barbara; Lahl, Uwe
Verbesserung des stofflichen Recyclings mittels REACH
Improving material recycling by REACH
 
Bislang wurde das EU-Chemikalienrecht REACH für den Recyclingsektor eher als Behinderung angesehen, weil der gewünschte Eintritt eines Abfalls in den Wertstoffzyklus (nach Ende der Abfalleigenschaft) Pflichten nach REACH definiert. Allerdings muss sich auch die Recyclingwirtschaft dem Problem des „Mitschleppens“ oder „Wiedereinschleppens“ von persistenten, bioakkumulativen oder toxischen Stoffen aus Altprodukten stellen. So gelangen heute chemische Additive in Produkten im Rahmen der globalen Wirtschaftskreisläufe in weltweite (Schad-) Stoffkreisläufe. Für eine vollständige Beurteilung dieses sogenannten Riskcyclings ist die Datenlage derzeit nicht ausreichend. Um Wege und Verbleib von chemischen Additiven in der Abfallphase aufzuklären, könnten mittels REACH im Prinzip schon heute alle erforderlichen Daten und Informationen generiert werden, und so die Problemstoffe ausgemacht und die von ihnen ausgehenden Risiken bestimmt werden. Offen ist, ob die diesbezüglichen Vorschriften von REACH bislang auch fachgerecht auf das Riskcycle-Problem angewandt wurden – vermutlich eher nicht. Daher wäre in erster Linie ein verbesserter Vollzug vorhandener Rechtsvorschriften erforderlich. Hierzu werden in diesem Beitrag Vorschläge gemacht.
 
So far, the EU chemicals legislation REACH was rather seen as an obstacle for the recycling sector, because the desired entry in the recycling cycle (after the end of waste status) defines obligations under REACH. However, the recycling industry has also the problem of “towing” or “re-towing” of persistent, bioaccumulative or toxic materials from old products. Today chemical additives in products enter – via the global economic cycles – worldwide (pollutant) substance cycles. For a full assessment of this so-called riskcycling the data are currently inadequate. To elucidate pathways and fate of chemical additives in the waste phase, in principle all necessary data and information could already be generated by REACH, and so identifying the problem posed by the substances and determining their risks. It is open whether the relevant provisions of REACH have been applied correctly on the riskcycle problem – probably not. Therefore improved enforcement of existing laws would be required in the first place. Some proposals are made in this paper.

Recycling – Additives – Emissions – REACH – Risk management – REACH – Recycling
 Sachworte: REACHRecycling
 
   
Verbesserung des stofflichen Recyclings mittels REACH
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