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Lfg. 1/17
1561 Morlok, Jürgen; Schönberger, Harald; Styles, David; Galvez-Martos, Jose-Luis; Zeschmar-Lahl, Barbara
Pay-as-you-throw (PAYT) – Verursacherbezogene Abfallgebührensysteme in der kommunalen Abfallwirtschaft: Best Practice-Beispiel Landkreis Aschaffenburg
Pay-as-you-throw (PAYT) - Consumer waste charges in municipal waste management: best practice example Landkreis Aschaffenburg
 
Verursacherbezogene Abfallgebührensysteme wie „Pay-as-you-throw“ (PAYT-Systeme) sind ein ökonomisches Instrument zur Anwendung des Verursacherprinzips, wobei sich die Höhe der Entsorgungsgebühr für die Bürgerinnen und Bürger nach dem zur Entsorgung überlassenen Aufkommens an Restabfall, Bioabfall und Sperrmüll richtet. Bei Vorhandensein einer gut ausgebauten Infrastruktur zur getrennten Erfassung und in Verbindung mit einem hohen öffentlichen Bewusstsein können damit hohe Wertstoff-Erfassungsquoten realisiert werden. Allerdings muss die Kommune für Einrichtung und Betrieb von PAYT-Systemen in erheblichem Umfang in Vorleistung gehen. In diesem Beitrag wird das Fallbeispiel des Landkreises Aschaffenburg (32 Gemeinden, 173.000 Einwohner) dargestellt, in dem seit fast 20 Jahren ein PAYT-System realisiert ist. Zu den wichtigsten Leistungskennzahlen zählen hier die Entwicklung von Wertstoff-Erfassungsquoten, Abfallentsorgungsgebühren und Abfallerfassungs- und -behandlungskosten, jeweils im Vergleich zu Kommunen, in denen es keine verursacherbezogenen Abfallgebührensysteme gibt. PAYT-Systeme könnten demnach einen wichtigen Beitrag hinsichtlich Wiederverwendung und Verwertung im Rahmen der Kreislaufwirtschaft leisten.
 
The “Pay-as-you-throw” scheme, PAYT, is an economic instrument for waste management that applies the “polluter pays” principle by charging inhabitants of municipalities according to the amount of residual, organic and bulky waste they send for third-party waste management. When combined with well-developed infrastructure to collect the different waste fractions (residual waste, paper and cardboard, plastics, bio waste, green cuttings, many recyclables) as well as with a good level of citizen’s awareness, its performance has frequently been linked to high collection rates of recyclables. However, the establishment and operation of PAYT systems can require significant resource inputs from municipalities. In this paper, PAYT is analysed through a case study from the German County of Aschaffenburg, covering nearly 20 years of implementation across 173,000 inhabitants living in 32 municipalities. Key performance indicators include temporal trends in the county’s recyclables collection rate, waste treatment fees for residents and municipal waste management costs, benchmarked against German municipalities not implementing PAYT. In consequence, PAYT could make an important contribution towards material reuse and recycling objectives for the new circular economy.

Economic instruments – Pollution-related waste charges – Pay-As-You-Throw – Awareness raising
 Sachworte: Abfallwirtschaft
 
   
Pay-as-you-throw (PAYT) – Verursacherbezogene Abfallgebührensysteme in der kommunalen Abfallwirtschaft: Best Practice-Beispiel Landkreis Aschaffenburg
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